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Technik

 

Die Zeitmessung:

Beim SCC-Ruhr kommt der RENNBAHNMANAGER zum Einsatz. Dieser wurde entwickelt, um mit geringem Aufwand an Hardware und Kosten, Slot-Car Rennen zu fahren. Die beim Rennen anfallenden Daten werden über einen PC erfasst, gespeichert und professionell ausgewertet. Die Software übernimmt die Auswertung der Impulse. Fehlimpulse werden durch eine Mindestrundenzeit unterdrückt, d.h. Impulse, die vor dieser Zeit den PC erreichen, werden ignoriert. 

Komplettsytem.jpg

Die Informationen zum laufenden Rennen bekommt der RENNBAHNMANAGER über Fotozellen, die in der Fahrbahn montiert werden. Bei diesen Fotozellen reicht normales Tageslicht bereits aus, jedoch besteht die Gefahr des versehentlichen Abdunkelns, z.B. beim Einsetzten. Dies würde u.U. zu Fehlzählungen führen.Um das versehentliche Abdunkeln wirkungsvoll zu verhindern, sollte eine Lichtbrücke installiert werden. In dieser Lichtbrücke sind Leuchtdioden direkt über den jeweiligen korrespondierenden Fotozellen untergebracht. Die Fotozellen werden somit nicht mehr durch unkontrollierte Schatten abgedunkelt, sondern nur durch das hindurchfahrende Fahrzeug. Außerdem kann in die Lichtbrücke eine Startampel platziert werden. 

Fotozelle.jpgAmpel.jpg

Weitere Funktionen des RENNBAHNMANAGER sind:

  • Fahrstromabschaltung

Die Trafospannung wird über Relais geschaltet, die im Interface eingebaut sind, d.h. der PC bzw. das Programm schaltet den Strom ein oder aus. Mit einem extra Schalter kann auch ganz ohne Computer gefahren werden. Es ist für jede Spur ein Kontakt vorgesehen, so dass auch für jede Spur ein Trafo betrieben werden kann. Die maximale Belastbarkeit der Relaiskontakte beträgt 8 Ampere.

  • Frühstartüberwachung

Sollte während der Startsequenz ein ganz Eiliger in die Lichtschranke fahren, so wird der Übeltäter mit Abschalten des Fahrstroms bestraft. Diese Überwachung kann aber ausgeschaltet werden, d.h. beim Start können alle Fahrer Vollgas geben, erst nach der Freigabe schaltet der Fahrstrom ein.

  • Ampelsteuerung

Die Ampelsteuerung besteht aus 5 potentialfreie Relaiskontakten, an denen 5 Lichtquellen ange-schlossen werden können. Während der Startsequenz läuft ein Countdown.

 

Die Verkabelung:

Für eine gleichmäßige Spannungsverteilung verfügt die Bahn über 8 Spannungsein-speisungen. Verkabelt wurde in einem "Sternsystem". 

Stern.gif

Alle Kabel der einzelnen Einspeisungen laufen zu einem zentralen Punkt unter der Bahnplatte. Aus Kostengründen wurden die Verbindungen mit Lüsterklemmen realisiert. Insgesamt wurden ca. 150m 5x1,5° NYM Kabel mittels Rasterschellen unter der Bahn verlegt. 

Spannungsverteilung.jpg

Spannungsquelle:

Die Bahn verfügt über drei Labornetzgeräe des Typs "Goodwill DF1730SB". Die Netzgeräte liefern eine regelbare Spannung von 0 bis 30V und haben eine regelbare Strombegrenzung von 0 bis 3A. Pro Netzgerät werden zwei Bahnspuren versorgt. Durch die moderne Regeltechnik sind Spannungsspitzen durch "Ausflüge" der Nachbarspur nicht festzustellen. 

Netzgeraet.jpg

Monitore:

Der Monitorsplitter der Fa. Aten Typ "VS134" erlaubt den Anschluss von bis zu vier Monitore an einem Computer. Der Splitter dient aber nicht nur als Verteiler des Viedeosignales, er verstärkt das ankommende Signal auch auf vier Ausgänge. So ist es möglich eine Entfernug zwischen Monitor und Computer von 60m zu überbrücken. 

Splitter.jpg